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Maskenpflicht ab Montag
Die Infektionszahlen im Rheingau-Taunus-Kreis sind derart rasch gestiegen, so dass die IGS nun im Risikogebiet liegt. Deshalb gilt seit Montag, den 19.10.2020 zunächst eine generelle Maskenpflicht für den Zeitraum von 14 Tagen.
(25.10.2020, 09:50 Uhr)
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IGS Wallrabenstein
Auf der Weid
65510 Hünstetten
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06126-225-38

Videochat auf dem Stundenplan

(Bericht aus der Idsteiner Zeitung vom 21.03.2020 von Volker Stavenow)

In Zeiten des Coronavirus geht auch die Integrierte Gesamtschule Wallrabenstein neue Wege beim gemeinsamen Unterricht.

Das Coronavirus bringt auch den normalen Stundenplan der Integrierten Gesamtschule (IGS) Wallrabenstein durcheinander: "Jetzt sind Schüler und Lehrer weitgehend zu Hause, aber das heißt natürlich nicht, dass nichts gelernt werden muss. Gerade die Abschlussklassen stehen vor dem Dilemma, das im Mai die Prüfungen angesetzt sind und dafür gelernt werden muss", schildert Lehrerin Gudrun Lichtblau-Honermann - Mitglied im Team der Schulleitung - vor welche Probleme die Auswirkungen des Coronavirus Schüler und Lehrer der Integrierten Gesamtschule Wallrabenstein stellt.

Ähnlich wie in anderen Schulen, setzt die IGS Wallrabenstein neben den herkömmlichen Methoden - den Schülern per E-Mail Arbeitspläne für zu Hause mitzugeben - auch auf neue digitale Wege. "Die zurzeit kostenlos im Netz angebotenen Lernmaterialien werden gesichtet und, wenn es passt, eingesetzt", so die Lehrerin. Das Schulnetzwerk LANiS werde an der IGS schon seit Jahren verwendet. Hier könnten Schüler mit ihren Lehrern per Chat kommunizieren und Fragen loswerden, die sich durch die Aufgaben zu Hause ergeben hätten. Ebenso könnten Lehrer Arbeitsmaterial hochladen und den Schülern zur Verfügung stellen.

"Viel charmanter sind aber die zahlreichen Möglichkeiten für online-Unterricht wie Skype, Team, Zoom. Hier verabreden sich Schüler und Lehrer für bestimmte Zeiten und veranstalten gewissermaßen eine Lernkonferenz. Man sieht sich gegenseitig, kann diskutieren, gemeinsam Dokumente erstellen und Arbeitsergebnisse hochladen", berichtet Gudrun Lichtblau-Honermann aus der modernen Schulpraxis. Es sei auch möglich, Tests zu erstellen und in einer festgelegten Zeit bearbeiten zu lassen. So werde es zum Beispiel in der Klasse 9d von ihrer Kollegin Camina Frickler gemacht.

"Die Motivation von Lehrern und Schülern ist noch hoch, sich auf diese neue Art zu lernen einzustellen. Von den Lehrern ist nicht wenig Vorarbeit und auch viel Geduld gefordert, da neue Tools gesichtet und gelernt werden müssen, wobei durch die Überlastung der Netze immer wieder Probleme entstehen“, weiß die IGS-Lehrerin.

Von den Schülern werde eine Menge Disziplin gefordert, denn es sei wesentlich schwieriger, sich allein vor dem PC zu motivieren, als in der Gruppe in der Schule zu sein. Hier sei aber die Video-Konferenz eine große Hilfe. "Viele Schüler nehmen diese neuen Angebote gerne an. Selbst abends nach 19 Uhr arbeiten immer noch einige an den Aufgaben, was der Lehrer bei der Videokonferenz mitverfolgen kann. Ein winziger Vorteil der Coronakrise ist es, dass die digitalen Möglichkeiten jetzt sicher in der Schule eine größere Rolle spielen werden“, sieht es Gudrun Lichtblau-Honermann."