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Ben Steiner ist neuer Schulsprecher
Der Schülerrat - die Versammlung aller Klassensprecher(innen) und deren Stellvertreter(innen) - hat heute Ben Steiner (9c) zum neuen Schulsprecher gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurden Brian-Enrico Bäst (9c) und Wyatt Rühl (7a), als Beisitzer Carl Nell (7a), Hannah Latussek (9d), Philipp Gilberg (9c), Phil Mai (10c) und Pia Wardenga (9c) gewählt. Der neue Vorstand dankt den Aktiven vom letzten Schuljahr für ihr Engagement und lädt alle Interessierten zur Mitarbeit ein.
(10.08.2018, 11:15 Uhr)
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Der Schülerrat - die Versammlung aller Klassensprecher(innen) und deren Stellvertreter(innen) - hat heute Ben Steiner (9c) zum neuen Schulsprecher gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurden Brian-Enrico Bäst (9c) und Wyatt Rühl (7a), als Beisitzer Carl Nell (7a), Hannah Latussek (9d), Philipp Gilberg (9c), Phil Mai (10c) und Pia Wardenga (9c) gewählt. Der neue Vorstand dankt den Aktiven vom letzten Schuljahr für ihr Engagement und lädt alle Interessierten zur Mitarbeit ein.

Alarmzeichen beachten

Selbstverletzungen bei Jugendlichen Thema bei Gesprächsabend in der Limesschule
(Bericht aus der Idstiener Zeitung vom 05.06.2015)

„Selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen" war Thema eines Informationsabends an der Limesschule. Die Stimmung war angespannt, das Thema bedrückend. Fachkräfte, Lehrer, Eltern und Schüler warteten gleichermaßen neugierig und interessiert, wie die renommierte Referentin Stefanie Kirchhart, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin aus Mainz, das Thema „Selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen" in den nächsten zwei Stunden aufbereiten würde.

Eingeladen durch die Schulsozialarbeit der Limesschule und der IGS Wallrabenstein, hatten sich viele Besucher an diesem Abend in der Aula der Limesschule eingefunden. Gleich zu Beginn schaffte es Stefanie Kirchart, den Teilnehmern mit diversen Kennenlernübungen die Berührungsängste und die Anspannung zu nehmen. Danach ging es direkt mit Psychoedukation weiter:

Selbstverletzendes Verhalten beginne meist im Alter zwischen 13 und 15 Jahren und sei eine „funktionell motivierte, direkte und offene Verletzungen des eigenen Körpers". Zu den Warnzeichen gehöre unangemessen verdeckende Kleidung, nicht erklärbare Verletzungen und langes Aufhalten an isolierten Orten.

Handlungsstrategien

Pädagogen und Eltern könnten präventiv tätig werden, indem sie ihr Wissen über selbstverletzendes Verhalten und einen Umgang mit Anspannung an die Kinder weitergeben. Zu den Handlungsstrategien gehöre eine respektvolle Neugier an der Person, nicht am Verhalten, und bei Ratlosigkeit die Vermittlung an weitere Hilfesysteme.

Im Anschluss gab es die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Dieser Raum des Austausches wurde intensiv genutzt. Hier verdeutlichte sich, wie komplex das Thema ist und wie unterschiedlich jeder Einzelne auf Situationen und Betroffene reagiert. Daher empfiehlt Kirchhart den Schulen, einen Handlungsleitfaden für Lehrkräfte zu entwickeln. Dieser schaffe mehr Sicherheit im Umgang mit selbstverletzendem Verhalten. Insgesamt gebe es neben der Aufklärung viele praktische und umsetzbare Tipps.