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Corona bedingte Regelungen
Von 03. bis 05.05.2021 sind wie bisher alle 5er und 6er in halbierten Klassen anwesend. Die Abschlussklassen 9 und 10 waren seit Dezember in voller Gruppengröße da. Ab morgen wechseln auch unsere Abschlussklassen in das Wechselmodell und sind somit in halber Gruppengröße da. Besonderheiten ergeben sich im Jahrgang 9, denn von Montag bis Mittwoch sind nur die Hauptschüler in halbierter Anzahl anwesend. Es sind somit sehr kleine Gruppen. Erst ab Donnerstag kommen die übrigen 9er hinzu, sodass in Summe eine halbe Klasse 9a, 9b, 9c und 9d in der Schule ist. Die Hauptfächer werden weiterhin in Kursen unterrichtet. Alle anderen Fächer sind Klassenkurse. Ausnahmen sind hierbei die zweite Fremdsprache und Religion/Ethik, diese Kurse sind jahrgangsübergreifend.

Ab dem 06.05.2021 kommen alle 7er und 8er und restlichen 9er in halbierter Klassengröße in die Schule.
(02.05.2021, 16:17 Uhr)
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Riesenschaden nach Brand
in der Schule

Rauch zog durch alle Räume / Vermutlich keine Brandstiftung / Sanierung dauert länger

(Bericht aus der Idsteiner Zeitung vom 12.02.2008 von Martin Kolbus)

Der eigentliche Brandschaden am Dienstagmorgen in der Gesamtschule Wallrabenstein war kaum der Rede wert, dennoch sind die Folgen immens: Die Sanierungskosten für das im Umbau befindliche Schulgebäude werden nach ersten vorsichtigen Schätzungen die Summe von 100 000 Euro deutlich überschreiten.

Ein Haufen Baumaterial im zweiten Obergeschoss war es, der Dienstagfrüh gegen sieben Uhr in Rauch und Flammen aufging. "Weil noch keine Türen im Haus eingebaut sind, konnten sich die dichten Qualmwolken in sämtlichen Räumen des Obergeschosses ausbreiten", schildert Gesamtschulleiter Johann Weber die Situation.

Polizei, Brandsachverständige und die Brandversicherung waren noch im Laufe des Dienstags vor Ort und begutachteten den Brandherd und die Auswirkungen. Die sind nach ersten Einschätzungen erheblich, denn inzwischen geht man davon aus, dass durch die Einwirkung des Rauchs die gesamte Decke erneuert werden muss.

Zu prüfen ist darüber hinaus auch, ob und in welchem Umfang die kürzlich erst erneuerten Elektroleitungen ausgetauscht werden müssen. Schon jetzt steht für Johann Weber fest, dass der Brand den bisherigen Bauzeitenplan über den Haufen geworfen hat.

Ursprünglich sollte das Schulgebäude zu Ostern wieder bezogen werden, ein Termin, der aufgrund der Witterung ohnehin schon um eine Woche nach hinten verschoben worden war. "Wir müssen jetzt mit weiteren Wochen, vielleicht auch weiteren Monaten Verzögerung rechnen", muss Johann Weber die Schüler, Lehrer und Eltern vertrösten.

Damit nicht genug: Auch die Planungen für die weitere Schulen-Sanierung in Wallrabenstein geraten durcheinander. So rutscht die Sanierung der benachbarten Grundschule weiter nach hinten, und auch die nachfolgenden Baumaßnahmen für den naturwissenschaftlichen Trakt der Gesamtschule verschieben sich entsprechend.

Für die ursprüngliche Annahme, dass das Feuer im Obergeschoss des Schulgebäudes aufgrund von Brandstiftung entstanden sein könnte, gibt es offenbar keine ausreichenden Anhaltspunkte. Viel wahrscheinlicher ist Fahrlässigkeit als Ursache. Gemutmaßt wird, dass ein Mitarbeiter der hier tätigen Baufirmen eine Zigarettenkippe achtlos in den Bauschutthaufen geworfen hat. In der brennenden und qualmenden Masse befand sich auch eine Dose mit Epoxid-Harz; dieses Material hat möglicherweise die Rauchentwicklung noch kräftig gefördert. Noch nicht überprüft war gestern, ob dabei giftige Dämpfe freigesetzt worden sind.

Stand: [AKTUZEIT]