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Corona bedingte Regelungen
Von 03. bis 05.05.2021 sind wie bisher alle 5er und 6er in halbierten Klassen anwesend. Die Abschlussklassen 9 und 10 waren seit Dezember in voller Gruppengröße da. Ab morgen wechseln auch unsere Abschlussklassen in das Wechselmodell und sind somit in halber Gruppengröße da. Besonderheiten ergeben sich im Jahrgang 9, denn von Montag bis Mittwoch sind nur die Hauptschüler in halbierter Anzahl anwesend. Es sind somit sehr kleine Gruppen. Erst ab Donnerstag kommen die übrigen 9er hinzu, sodass in Summe eine halbe Klasse 9a, 9b, 9c und 9d in der Schule ist. Die Hauptfächer werden weiterhin in Kursen unterrichtet. Alle anderen Fächer sind Klassenkurse. Ausnahmen sind hierbei die zweite Fremdsprache und Religion/Ethik, diese Kurse sind jahrgangsübergreifend.

Ab dem 06.05.2021 kommen alle 7er und 8er und restlichen 9er in halbierter Klassengröße in die Schule.
(02.05.2021, 16:17 Uhr)
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100. Hessische Schule tritt Netzwerk gegen Rassismus bei

(Pressemitteilung der Bildungsstätte Anne Frank vom 08.11.2018)

Vom Frauenwahlrecht bis zu Rechtsextremismus: Die IGS Wallrabenstein startet Ihr Engagement als Courage-Schule mit einer Woche für Demokratie und Courage

Die Integrierte Gesamtschule (IGS) Wallrabenstein ist als 100. Hessische Schule dem Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage beigetreten. Das größte Schulnetzwerk Deutschlands hat bundesweit mehr als 2000 Mitgliedsschulen. „Seit 2016 konnten wir mehr als 20 neue Schulen in Hessen für das Netzwerk gewinnen“, sagt Dr. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, in der die Landeskoordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage angesiedelt ist. „Gerade in Zeiten erstarkenden Rechtspopulismus ist es wichtig, das Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage auszubauen“, so Mendel weiter. „Denn menschenfeindliche Äußerungen und Haltungen machen nicht vor den Klassenzimmern Halt.“

Landeskoordinator Yanni Fischer, der die Schulen bei der Vernetzung unterstützt und Ansprechpartner bei Projekten gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung ist, verweist auf den gemeinsamen Entschluss der IGS Wallrabenstein, sich dem Netzwerk anzuschließen: „Ich finde es ganz toll, dass sich rund 500 Schüler*innen und Lehrer*innen dafür ausgesprochen haben, couragiert Verantwortung für sich, andere und unsere Gesellschaft zu übernehmen.“ Am Dienstag, 6. November, hat er der IGS Wallrabenstein die Plakette überreicht, mit der sich die Schule im Taunus ab sofort als Courage-Schule kenntlich macht. Dabei ist der Titel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage keine Auszeichnung für bereits geleistetes, sondern eine Selbstverpflichtung, in Zukunft mit Projekten und Aktionen gegen Diskriminierung und für einen respektvollen Schulalltag zu sorgen.

Das erste Projekt als Courage-Schule hat die IGS Wallrabenstein bereits begonnen: vom 1. bis zum 9. November organisiert die Schüler*innenvertretung eine umfangreiche „Woche für Demokratie und Courage“ – mit Aktionen, Ausstellungen, Filmvorführungen, Diskussionsveranstaltungen und Workshops. Das Themenspektrum reicht dabei von 100 Jahren Frauenwahlrecht über Rechtsextremismus, Leben mit Behinderung und geschlechtliche Vielfalt.

„Es freut mich ausgesprochen, dass den hessischen Schüler*innen und Pädagog*innen das Engagement gegen Rassismus und alle Ideologien der Ungleichwertigkeit so wichtig ist“, sagt Sanem Kleff, Leiterin des Netzwerks Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. „Das ist ganz sicher auch der Arbeit der Landeskoordination Hessen zu verdanken, die seit zwei Jahren bei der Bildungsstätte Anne Frank angesiedelt ist und die Kinder und Jugendlichen an den hessischen Schulen erfolgreich in ihrem Einsatz für ein gewaltfreies und friedliches Miteinander begleitet und unterstützt.“

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist ein Projekt von und für Schüler*innen. Es bietet ihnen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten und zivilgesellschaftliches Engagement zu entwickeln. Das Projekt ist das größte Schulnetzwerk Deutschlands, dem mehr als 2000 Schulen angehören. Der Titel Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage ist dabei kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und Zukunft. Es gibt keine Schulen ohne Rassismus, aber Courage-Schulen sagen: Wir übernehmen Verantwortung für das Klima an unserer Schule indem wir uns bewusst gegen jede Form von Diskriminierung und Gewalt wenden. Die Landeskoordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist in der Bildungsstätte Anne Frank angesiedelt. Landeskoordinator Yanni Fischer begleitet die Courage-Schulen in Hessen bei der Vernetzung und der Umsetzung von Courage-Projekten.