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Wahl der WPU-Kurse
Die erste Runde der Wahl der WPU-Kurse ist abgeschlossen. 96% der Schüler(innen) konnte ihr Erstwunsch erfüllt werden, den übrigen 4% ihr Zweitwunsch. Wer wissen möchte, in welchem Kurs er ist, kann dies in LANiS nachschauen.

Die Schüler(innen), die noch einen zweiten Kurs belegen müssen (9er und 10er ohne zweite Fremdsprache), werden gebeten, sich bis Dienstag, den 21.08.2018 in LANiS einzuloggen und erneut zu wählen.

Die Wahl der Sport-Kurse für die 9er und 10er erfolgt dann im Anschluss ab Mittwoch.
(17.08.2018, 22:21 Uhr)
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Im Auslandsjahr Deutsch gelernt

Rotary-Schüler ziehen positives Fazit

(Bericht aus der Idsteiner Zeitung vom 08.07.2016
von Beke Heeren-Pradt)

„Ich bin sehr glücklich, in Deutschland gewesen zu sein“, sagt die 17-jährige Guada Ale und strahlt über das ganze Gesicht, während sie von den vergangenen elf Monaten erzählt, die sie bei den Familien Büschl und Vergin in Wörsdorf und Wallrabenstein verbracht hat – als Austauschschülerin des hiesigen Rotary-Clubs Bad Camberg-Idstein. Die Argentinierin spricht mittlerweile sehr gut Deutsch und berichtet davon, dass sie viele neue deutsche Freunde gefunden habe in den vergangenen Monaten, aber auch zahlreiche andere Austauschschüler aus allen Teilen der Welt, mit denen sie, wie das üblich ist im Rotary-Austausch, ihre Anstecker für die obligatorische blaue Jacke ausgetauscht hat. Denn Rotary-Austauschschüler treffen sich regelmäßig mit allen anderen aus dem gesamten District, der fast ganz Hessen umfasst. Guada sitzt an diesem Nachmittag in der bestens gelaunten Runde von vier Austauschschülern im Garten der Familie Büschl in Wörsdorf. Sie und der Amerikaner Conner sind zu Gast in Deutschland, Johannes und Simon waren Austauschschüler in Übersee. Der Rotary-Austausch funktioniert wie eine Art Ringtausch: Die Familien, die Kinder ins Ausland schicken, nehmen während dieser Zeit auch einen Austauschschüler auf.

Fast ein Jahr im Idsteiner Land verbracht

Conner Bonebrake aus Arizona hat mittlerweile fast ein Jahr im Idsteiner Land verbracht, Deutsch gelernt, obwohl er bei seiner Ankunft kein einziges Wort sprach, und sich sehr wohl gefühlt in seinen beiden Gastfamilien. Er ist auf die IGS in Wallrabenstein gegangen, hat in Walsdorf Fußball gespielt, wurde Eintracht-Fan und war mit den Wallrabensteiner Klassenkameraden gegen Ende des Schuljahres auf Abschlussfahrt am Gardasee. „Mathe, Physik, Chemie war leicht“, strahlt der 17-Jährige über gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern der 10. Klasse der IGS – und weiß schon, dass er im August, wenn er wieder zu Hause in den USA ist, Besuch von dreien seiner Schulfreunde bekommt.

Auch Guada, die wie Conner Ende Juli nach Hause zurückkehren wird, weiß, dass sie im August Besuch von ihrem Wörsdorfer Gastbruder Julius erhalten wird, der nämlich von da an ein Austauschjahr in Argentinien unternehmen wird und zu Beginn bei ihrer Familie vorbeischaut. Sein älterer Bruder Johannes verbrachte dieses Jahr, während Conner und Guada in Wörsdorf und Wallrabenstein waren, bei drei Familien in Monterey, Mexiko. „Das war das beste Jahr meines Lebens“, strahlt auch er, der erst eine Woche wieder zu Hause ist.

Wie er war Sophia Vergin aus Wallrabenstein ebenfalls in der Fremde, in Brasilien. Ihre Familie hat Conner und Guada für je ein halbes Jahr bei sich aufgenommen. An diesem Nachmittag erzählt auch Sophias Bruder Simon, der im letzten Jahr mit Rotary zehn Monate in Taiwan verbracht hat, von seinen Austauscherlebnissen.

Nicht nur positive Erfahrungen gemacht

„Es ist einfach alles total anders in Taiwan“, resümiert er seinen Aufenthalt, der ihn zu vier Familien auf einer Insel weitab der Hauptstadt Taipeh brachte – und ihn auch nicht nur positive Erfahrungen machen ließ. „Ich wollte unbedingt nach Taiwan, und ich möchte die Erfahrungen von dort nicht missen“, sagt der Wallrabensteiner, „auch wenn ich nicht sagen könnte, dass es das beste Jahr meines Lebens war.“

Conner und Guada jedenfalls strahlen um die Wette, sichtlich zufrieden mit ihrer Zeit in Deutschland. „Ich komme nächsten Sommer mit meiner Familie wieder“, plant Conner schon in die Zukunft.
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Ansprechpartner: Herr Martin
Stand: [AKTUZEIT]